Traumapädagogik in Kindertageseinrichtungen und in der Schule

Zielgruppen:

Personen/ Teams, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, bzw. gemacht haben könnten.

Kinder und Jugendliche erleben in ihrer Entwicklung kleine und größere psychische Verletzungen. Dies können Gewalterlebnisse, Vernachlässigung und Flucht sein, aber auch  ein Unfall, Trennungen oder eine Operation. Bleibt das Erleben unverarbeitet,  kann dies zu einer Traumatisierung (griech. trauma =Verletzung) führen, die  sich auf die psychisch-emotionalen und sozialen Kompetenzen  auswirken kann.

Ihr Nutzen:

Wir arbeiten im Seminar zu folgenden Themen:

  • Pädagogische Haltung und Menschenbild
  • Institutionelle und persönliche Ressourcen
  • Selbstfürsorge als Voraussetzung und Unterstützung
  • Unterscheidung von Traumapädagogik und Traumatherapie
  • Entstehung und Auswirkungen von traumatischem Erleben
  • Einführung in das Trauma-Ressourcenmodell
  • Stabilisierung und Ressourcenorientierung in der Arbeit mit Kindergarten-und Schulkindern und Jugendlichen
  • Das Unterstützen im Hier und Jetzt nach traumatischen Erfahrungen im kindlichen Entwicklungsprozess
  • Umgang mit starken Gefühlen und Stress
  • Regulierung von Spannungszuständen
  • Traumapädagogik und Kindeswohl
  • Kooperationen und Unterstützungssysteme

Wir arbeiten  nach den Grundlagen von Handke/ Görges (Institut Berlin) erfahrungs- und prozessorientiert, im Wechsel von praktischen Übungen, Reflexion, Impulsvorträgen, Einzel,- Kleingruppen- und Plenumsarbeit.

Dauer:

Je nach Fragestellungen 2 bis 6 tägig

 

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Systemische Praxis Ute Weyer

| Südanlage 12 | 35390 Gießen | Tel. 06403-9794533